Wiebke Nimmer

Energetische Heilerin, Jahrgang 1961

Photo von Wiebke Nimmer am Rheinufer in KölnMit Religion nichts am Hut

Schon während meines Germanistik / Romanistik Studiums machte ich eine intensive Erfahrung mit einem Heiler, der mich von einer Hautkrankheit heilte, die die Schulmedizin noch nicht einmal identifizieren konnte. Dieser Heiler machte mich auf meine eigene Gabe aufmerksam und forderte mich auf, diese zu leben und auszubauen.

Zu meiner Überraschung klappte es tatsächlich. Allein durch das Auflegen meiner Hände konnte ich Menschen helfen. Aber ganz geheuer war mir das Ganze nicht, zumal ich mit Religion nichts am Hut hatte. Und es erschien mir zunächst viel spannender und "vernünftiger", mich als Autorin zu etablieren.

Frieden schließen mit mir selbst

Doch dann hatte ich mehrere schwere Krankheiten zu überstehen, wie z.B. eine schwere Hepatitis C und eine Nierenkolik, nach der ich erst im Krankenhaus wieder zu mir kam. Dabei machte ich immer wieder die eine entscheidende Erfahrung: Krankheiten sind nur körperliche Manifestationen von ungelösten, seelischen Konflikten. Bei der Hepatitis und bei der Nierenkolik bestätigte sich diese Erkenntnis sogar mit einer Spontan-Heilung.

Nach über 100 Drehbüchern, die ich fürs Fernsehen schrieb, ungezählten Beiträgen in anderen Medien und weiteren überstandenen Krankheiten wie z.B. einer echten Grippe, war ich dann so weit: ich schloss Frieden mit mir selbst und dem, was in mir ist. Meine Gabe, mein gewachsenes Interesse am Energetischen Heilen und mein inniger Wunsch, dieses Leben zu verstehen, wie es ist, brachen sich so machtvoll ihre Bahn, dass die gesamte Medienwelt für mich dahinter verblasste. So ließ ich mich an das Ufer spülen, das schon immer in mir schlummerte, um es in aller Tiefe zu ergründen.

Der Zusammenhang von Körper und Seele

Ich wurde Reiki-Meisterin, hatte aber weiterhin nichts am Hut mit Religion. Heilen durch HandAuflegen war für mich in erster Linie eine wunderbare Erfahrung dessen, was nicht erklärbar ist und trotzdem funktioniert. Für den Einstieg ist Reiki eine wunderbare Sache. Doch ich wollte mehr. Meine eigenen Erfahrungen mit schweren Erkrankungen hatten es mich nackdrücklich gelehrt:

Wer wirklich ganzheitlich gesund werden und langfristig gesund bleiben will, muss die wirkliche Ursache einer Erkrankung erkennen und lösen. Und diese Ursache liegt erfahrungsgemäß nie im Körper. Die Ursache ist immer eine seelische Herausforderung, ein innerer Konflikt, dessen Zeit zur Lösung gekommen ist.

Auf den Spuren der Energie

Meditierende Hand aus Messing mit Ornament in der HandflächeUnd so zog es mich weiter, immer in dem klaren Gefühl, dass mir noch etwas fehlte. Etwas wirklich Essentielles für meine Arbeit als Heilerin. Ich hatte bloß keine Ahnung, was dieses Essentielle sein könnte.

Es war einfach nur da: mein immer kraftvolleres inneres Drängen, etwas ganz anderes, Wesentliches zu finden. Den Spuren der Energie folgend, die beim Heilen durch mich hindurch fließt, erlangte ich eine sichere Klarheit in mir: hinter dem Schleier der sichtbaren, materiellen Welt und abseits der religiösen Dogmen liegt eine ganz andere, spirituelle Welt, die wahrhaftiger ist als das, was wir nur mit bloßem Verstand erfassen.

Spirituelle Philosophie statt Religion

Das Heilen durch HandAuflegen hat seine Wurzeln im alten Indien. Und so habe ich nach langer Suche und glücklichen Fügungen meine Spirituelle Heimat in der Hinduistischen Philosophie gefunden. Diese Philosophie grenzt sich klar von religiösen Dogmen ab. Sie ist eine Aufforderung, durch eigene, wahrhaftige Erfahrungen zu eigenen, wahrhaftigen Erkenntnissen zu gelangen. Die Essenz dieser Philosophie ist die Niederschrift der Bhagavad Gita, deren realitäts-bezogene Viel-Schichtigkeit mich so sehr fasziniert, dass ich heute Hindi lerne um nach und nach auch das zu verstehen, was sich nicht übersetzen lässt.

In diesen alten Schriften geht es letztlich darum, das eigene Leben in seiner Subjektivität zu verstehen, um über dieses Verstehen das eigene Ego aus einer objektiven Warte zu erleben, was auch als Auslöschen des Egos bezeichnet wird. Dieser Weg von der Subjektivität zur Objektivität eröffnet die Möglichkeit, zum Beispiel alte Traumata und unbewusst zwanghaftes Verhalten aufzulösen. Und damit auch gleich die körperlichen Symptome, die damit meist einher gehen. Dieser Weg ist ein individueller Prozess, dem die ewigen Prinzipien des Lebens in logischer Folge von Ursache und Wirkung zu Grunde liegen. Für mein ganzheitliches, Energetisches Heilen ist dieser Prozess unverzichtbar, das Essentielle, das ich gesucht hatte. Denn er ist das gelebte Wissen, dass Körper und Seele sich gegenseitig wiederspiegeln.

Gott hat keine Religion

Jeder Mensch hat seinen eigenen, individuellen Zugang zu Gott, seine eigenen Vorstellungen darüber, wer oder was Gott ist. Und das ist gut so. Erfahrbar wird Göttliche Energie auf so vielen Wegen, wie es lebende Wesen gibt. Eine Möglichkeit, die Göttliche Energie persönlich und wahrhaftig zu erfahren, ist das Spirituelle, Energetische Heilen durch HandAuflegen. Wenn ich Ihnen damit helfen kann, freue ich mich. Und wenn ich Sie im Gespräch dabei unterstützen kann, die Ursache eines Konflikts zu erkennen und aufzulösen, dann mache ich dies auf Basis von Erfahrungen, die ich selbst gesammelt und als hilfreich erlebt habe.

Mehr über meine Differenzierung zwischen Spiritualität und Religion lesen Sie in meinem Blog, dem Gedanken-Schub:

Religion zum Weglaufen
Die Energie der Lücke