Freund oder Feind?

Krankheiten als Ratgeber

sympatischer Mann kratzt sich am KopfFür die westliche Wissenschaft ist eine Krankheit eine Störung im System, die einem rein materiellen Organismus mehr oder weniger aus heiterem Himmel widerfährt. Damit erklärt sie Krankheiten zu einem Feind, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt und nimmt dafür Kollateral-Schäden in Form von Nebenwirkungen als unumgänglich in Kauf. "Ein Medikament, das keine Nebenwirkungen hat, hat höchstwahrscheinlich auch keine Wirkung", heißt es dazu oft achselzuckend.

Im traditionellen, fernöstlichen Heilen mit Energie wird der Mensch in seiner Ganzheit aus verschiedenen Ebenen des Seins gesehen und behandelt. Eine Krankheit ist eine Mitteilung der Seele an das Bewusstsein des Menschen. Der Körper ist das Ausdrucksmittel der Seele. Sie weist darauf hin, dass eine Veränderung ansteht. Die Zeit ist reif für das Lösen eines inneren Konflikts. Diese Konflikt-Lösung ist ein Reifungs- und Bewältigungsprozess, der zur Bereicherung des eigenen Lebens gehört. So wird eine Krankheit als ein guter Freund verstanden, der dem ganzen Menschen zu mehr Klarheit und vor allem: zum Finden des eigenen inneren Friedens verhilft.

Kämpfen oder einen neuen Blickwinkel gewinnen

Das Heilen durch HandAuflegen regt diesen Reifungs-Prozess an. Das Heben des Unterbewussten ins Bewusste wird unterstützt, der körpereigene Energie-Fluss harmonisiert. Das gibt den SelbstheilungsKräften einen nachhaltigen Schub. Ohne Apparate, ohne Medikamente, ohne Nebenwirkungen. Im Gespräch betrachten wir die Krankheit als guten Freund, dessen Rat es zu verstehen und umzusetzen gilt. Auf diesem Wege helfen uns Krankheiten, uns mit dem eigenen Schicksal auszusöhnen und zu anhaltendem inneren Frieden zu finden. Wenn wir diese Herausforderung annehmen, brauchen wir die Krankheit nicht mehr und unsere Selbstheilungskräfte können ihre volle Kraft entfalten.

Mann kämpft sich zum KlimmzugFrüher konnte fast jede Mutter von einem klar erkennbaren Reifungsprozess berichten, den ihr Kind nach einer Kinderkrankheit an den Tag gelegt hatte. Seitdem Kinderkrankheiten durch Impfungen verhindert werden, hört man auch nichts mehr von den zugehörigen Reifungsprozessen. Und manch ein Mensch wird, kaum hat er sich von der einen schweren Krankheit berappelt, schon von der nächsten ereilt. Die Einen mögen das als hartes Schicksal betrachten. Die Anderen sehen es als Hinweis dafür, dass die erste Krankheit nur rein körperlich geheilt wurde, weshalb der Seele gar nichts anderes übrig blieb, als sich erneut zu Wort zu melden, über eine Krankheit im Körper.

Wer in Krankheiten einen Feind sieht, hat viel zu Kämpfen. Wer Krankheiten als Freund begreift, hat einen neuen Blickwinkel zu gewinnen.

Mehr hierzu lesen Sie in meinem Blog, dem Gedanken-Schub:
Auf Du und Du mit Ihrem Körper